Westie-Zucht mit Herz und Verstand ...Nopper-Hof ... ein Freund für`s Leben!
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TRAUER ...

... wenn Sie Abschied nehmen müssen ...

... und die Intensität Ihrer Trauer um ein "Haustier" bei vielen Ihrer Mitmenschen nur auf ein Kopfschütteln stößt!

 

 "Das der Hund mir das Liebste sei,

sagst du,

oh Mensch, sei Sünde.


Der Hund

blieb mir im Sturme treu.


Der Mensch

nicht mal im Winde.

 

 Franz von Assisi


Aber es war doch nur ein Hund!!!

 

Mit dieser Seite möchte der Nopper-Hof mit Ihnen Abschied nehmen von Ihrem treuen Weggefährten und Ihnen helfen, diese traurige Situation so gut wie möglich zu bewältigen!

 

 

Dieser Abschied wird sehr unterschiedlich von den Besitzern wahrgenommen.

Es gibt die Tierhalter, die sich - z.B. der Kinder wegen einen Hund angeschaft haben, aber nun kein neues Tier mehr möchten. Sie sind zwar traurig, können aber mit Trauer gut umgehen.

Es ist für sie eine abgeschlossene Sache.

 

Nun gibt es aber auch den Tierbesitzer der den Tod seines geliebten Hundes ( oder den Tod eines jeden anderen "Haustieres!" ) als unsagbar schmerzhaft empfindet und den Verlust kaum überwinden kann.  Ihre engsten Angehörigen sind meist heftig besorgt und absolut überfordert mit der Situation.

Für all` diese Menschen möchte ich versuchen, etwas tröstliches hier entstehen zu lassen.

Ich möchte versuchen Hilfe zu geben ... und evtl. auch den ein oder anderen sinnvollen Hinweis.

 

Die Art der emotionalen Bindung an dieses Haustier ist immer individuell - so wie auch jede unserer Beziehungen zu unseren Mitmenschen einzigartig ist. Ob es nun ein junger Mann ist, der mit seinem Hund joggt, eine ältere Dame, die sich liebevoll um ihren Wellensittich kümmert, oder ein Single, auf den Abends seine Katze wartet - unsere Haustiere haben ihre positive Bedeutung für unser Wohlbefinden.

 

Dass uns Tiere ans Herz wachsen und wir sie - wie sie uns - als unsere Gefährten behandeln, das ist eine natürliche und normale Konsequenz unserer engen Beziehungen.

Umso schmerzlicher ist es deshalb, wenn wir einen unserer treuen Gefährten durch den Tod verlieren.

 

Die auf einen solchen Verlust entstehende Trauer ist ein natürlicher Prozess, der dem ähnelt, den wir durchschreiten, wenn wir einen liebgewonnen Menschen verlieren. Es ist sowohl bei der Trauer um einen Menschen als auch um ein Tier ein häufiger Irrtum, wenn man meint, dass es einen festgelegten Zeitplan für den Trauerprozess gibt.

 

Manchmal dauert es viele Wochen, Monate oder noch länger, bis dieser Prozess abgeschlossen ist und das Leben in seinen gewohnten Bahnen weitergehen kann. Die Dauer des Trauerprozesses hängt nach psychologischen Erkenntnissen von vielen Faktoren ab, so u.a. von der Beziehung zwischen dem Trauernden und dem verstorbenen Menschen oder dem verstorbenen Tier, dem Alter des Trauernden und dessen Persönlichkeit.

Einige Forscher vermuten, dass der Trauerprozess geschichtlich und kulturell bedingt ist und in unterschiedlichen kulturellen Gruppen unterschiedlich erlebt wird. In manchen Kulturen werden die Beziehungen zu den Toten lebenslang gepflegt, in anderen dagegen vergisst man so schnell, wie es geht.

 

In den Ländern unserer "westlichen" Kultur gibt es viele Menschen, die in der Trauer eine störende und beeinträchtigende emotionale Reaktion sehen, die man so schnell und so effektiv wie möglich überwinden müsse.

 

Mag die Trauer um einen verstorbenen Menschen von manchen noch als "normal" hingenommen werden, haben viele kaum Verständnis und zeigen wenig Toleranz, wenn um ein liebgewonnenes Tier intensiv getrauert wird.

 

Es kommt häufig zu unsensiblen oder gar abwertenden und somit zusätzlich verletzenden Reaktionen seitens des Umfelds des Trauernden. Die US-amerikanische Psychologin Margaret Stroebe bezeichnet diesen Umgang mit Trauer als "Abbruch der Bindungen", weil von den Trauernden verlangt wird, alle Bindungen an den verstorbenen Menschen zu zerreißen und im Rahmen neuer Beziehungen eine neue Identität zu finden. Menschen, die im Trauerfall emotional weiter an den Verstorbenen gebunden bleiben, gelten im Rahmen dieser Sichtweise als fehlangepasst oder - weniger vornehm - als "krank". Weil die Beziehung zu einem Haustier ebenfalls sehr eng sein kann, lässt sich m.E. Stroebes Vorstellung von einem "Abbruch der Bindungen" auch auf die Trauer um ein Haustier übertragen.

 

Ein solcher "Abbruch der Bindungen" kann die normale Trauer stören und verlängern. Dazu kann es kommen, wenn Betroffene und deren Freunde und Verwandte unrealistische Vorstellungen über den Zeitablauf und die Art des Trauerprozesses haben. Daher ist es wichtig, über die verschiedenen zeitlich nicht exakt festlegbaren Phasen des Trauerprozesses Bescheid zu wissen:

 

Schock:

Dem Trauernden fällt es schwer zu glauben, dass die Person / das Tier gestorben ist.

 

Verlust und Trennung:

Gefühle von Verlust und Trennung können manchmal zu Fehlwahrnehmungen und Illusionen führen, so z.B. wenn der Verstorbene / das verstorbene Haustier auf der Straße gesehen wird oder geträumt wird, dass die tote Person / das tote Haustier noch lebt.

 

Verzweiflung:

Wenn der Tod der Person / des Haustieres realisiert wurde, dann können Gefühle von Verzweiflung, Einsamkeit, depressive Stimmung, Schuldgefühle und Wut einsetzen. Diese Gefühle dürfen aber nicht als Hinweis darauf gesehen werden, dass die trauernde Person "krank" ist, weil sie natürliche Bestandteile des Trauerprozesses sind. In der Phase der Verzweiflung können sich die Kontakte des Trauernden zu seinen Freunden und Verwandten verschlechtern. Das Interesse an der Außenwelt und den gewohnten Aktivitäten kann verloren gehen. In dieser Phase kann es auch zu massiven körperlichen Begleiterscheinungen kommen: Appetitverlust oder Fressanfälle, vermehrter Alkohol-, Medikamenten- und Nikotingebrauch, Durchfälle, Verstopfung, Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Merkfähigkeits- und Konzentrationsstörungen. Außerdem erleben viele oft erst in dieser Phase den erlittenen Verlust am schmerzhaftesten und nicht direkt nach dem Ereignis.

 

Ausklingen des Trauerprozesses:

Der Trauernde kann an die verstorbene Person / den verstorbenen Menschen denken, ohne Verzweiflung zu erleben. Langsam kann man sich wieder dem Leben stellen, selbst wenn besondere Daten (z.B. Geburtstage) viele Jahre lang die Trauer wieder "aufleben" lassen können.

 

Die einzelnen Trauerphasen verlaufen jedoch nicht streng nacheinander ab. Sie können sich überlappen, teilweise parallel laufen und sich miteinander vermischen. Die Reihenfolge kann sich auch einmal verändern, d.h. dass überwunden geglaubte Reaktionen erneut auftreten können. Es wird Fort- und Rückschritte sowie Schwankungen mit unterschiedlichen Gefühlen geben. An besonderen Tagen, wie Geburts- und Todestag, Weihnachten etc. kann die Trauer zeitweise erneut auftreten. Es müssen jedoch alle genannten Phasen durchlebt werden, wenn die Wunden heilen sollen und der Trauernde einen neuen Lebenssinn aufbauen will.

Manchmal konfrontieren Freunde und Verwandte den Trauernden auch mit hinderlichen Erwartungen. Einige meinen z.B., dass sich der überlebende Partner in Gesellschaft überflüssig fühle, und zögern deshalb, Einladungen auszusprechen. Es kommt auch dazu, dass der Trauernde seltener besucht wird, obwohl er/sie gerade Unterstützung braucht. Bei Besuchen kommt es dann häufig zu Versuchen, den Verlust des Trauernden nicht zu erwähnen, wobei gerade das Reden über den Verlust den Schmerz lindern kann.

 

Trauernde werden zudem von ihrer Umgebung oftmals nach kurzer Zeit als belastend empfunden, da sie sich hilflos im Umgang mit der Trauer des Anderen fühlen. Deshalb sollen sie nach Ansicht der anderen ihren Schicksalsschlag möglichst bald überwinden. Aufgrund des dadurch entstehenden Drucks verleugnen und/oder unterdrücken Betroffene oft die aufbrechenden Gefühle. All das kann dazu führen, dass der Prozess an einer bestimmten Stelle abgebrochen oder unterdrückt wird - mit teilweise unabsehbaren Auswirkungen. Chronische Trauer, andauernde Depressionen, chronische Schlafstörungen oder anhaltende körperliche/psychosomatische Beschwerden sowie Abgleiten in Suchtkrankheit können die Folge sein, wenn Trauer nicht durchlebt und verarbeitet werden kann.

Wir sollten respektieren, wenn jemand um sein verstorbenes Haustier intensiv trauert - so wie wir es normalerweise auch respektieren, wenn jemand intensiv um einen Menschen trauert. Diese Trauer ist kein Zeichen dafür, dass jemand "krank" ist, sondern eine normale Reaktion auf den Verlust eines liebgewonnenen Lebewesens, mit dem man viel Zeit geteilt und viel erlebt hat. Wenig hilfreich sind Ins-Lächerliche-Ziehen der Trauer "war doch nur ein Tier, hol dir halt ein Neues, es gibt doch so viele"), unangemessene Ratschläge ("hab doch einfach mal wieder Spaß"), nutzlose Appelle ("Reiße dich doch einfach ein wenig zusammen"), leere Redensarten ("das wird schon wieder") usw. Sie wirken sich oftmals hinderlich aus und können den Trauerprozess verlängern und erschweren.

 

Freunde und Verwandte sollten im Trauerprozess liebevoll unterstützend zur Seite stehen, so z.B. wenn die trauende Person über ihre Trauer sprechen möchte. Das Darüber-Sprechen sowie das Anerkennen und Durchleben der Trauergefühle führt zur Verarbeitung des Geschehenen und hilft beim Durchschreiten des Trauerprozesses. Eine gute Art von Unterstützung ist es, den Verlust und die Trauer als natürliche Reaktion anzuerkennen und still-verständnisvolles Mitgefühl zu zeigen. Geduld, Anwesenheit und stumme Zuwendung helfen oft mehr als Worte. Kleine Aufmerksamkeiten signalisieren Verbundenheit in der Not und spenden mehr Trost, als man gemeinhin erwartet. Wichtig für Freunde und Verwandte ist in der Trauerbegleitung auch, dass sie darauf achten, was der/die Trauernde braucht - Begleiten kann nur, wer dazu "eingeladen" wird!

Obwohl es den Trauerprozess nicht beseitigt und auch das verlorene Tier nicht ersetzen kann (kein Lebewesen ist durch ein anderes ersetzbar), haben manche Betroffene es dennoch als hilfreich erlebt, einem anderen Tier wieder ein Zuhause zu schenken. Sie werden somit wieder gebraucht und dürfen Liebe geben sowie empfangen. Die neue Verbundenheit und das Wissen, einem notleidenden Wesen ein neues Glück geschenkt zu haben, sind kein Allheilmittel und beseitigen die Trauer nicht, können aber dem einen oder anderen doch wieder ein bisschen Freude ins Leben zurückbringen. Am Ende des Trauerprozesses steht dann die - notwendige - Rückkehr der trauernden Person in ihren gewohnten Alltag.

Wenn Sie gerade aktuell einen liebgewonnen Hund hergeben mussten, lesen Sie dazu auch meine Seite. " Warum ich Hunde züchte"... (Link folgen) Der dort aufgeführte Text hat mir immer geholfen mit den Dingen umzugehen. Leider sind unsere Mitmenschen, oft sogar unsere engsten Familienmitglieder, mit unserer Trauer um ein liebes Haustier absolut Überfordert und wissen es einfach nicht besser, als uns  noch mit ihre "gut gemeinten, aber nutzlosen" Ratschläge auf die Nerven zu gehen! Seien Sie diesen Leuten nicht böse, denn diese Menschen können  Ihre Trauer nicht nachfühlen. Nie werden diese Menschen verstehen, wie man eine enge und innige Verbindung zu einem Tier haben kann.... es wäre Zeitverschwendung ihnen eine Erklärung für unsere emense Trauer geben zu wollen. Akzeptieren Sie einfach für sich selber dass es so ist wie es ist... und dass es gut und richtig ist, tiefe Trauer für ein Tier zu empfinden!

 

Sollte sich bei Ihne die Trauer einfach nicht einstellen wollen, so denken Sie wirklich über einen neuen Weggefährten nach. Dieser Begleiter wird den alten Freund nicht ersetzen, aber er wird enorm ablenken!!! Sie werden nicht so viel Zeit haben um sich der Trauer hinzugeben. Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass trauernde Tierbesitzer mit der Aufforderung des Hausarztes sich ein neuen Hund zu kaufen, bei mir angekommen sind. Einiger dieser Leute fanden dass sogar bis unverschämt von dem Arzt, aber alle - ohne Ausnahme - haben mir später gesagt ... "hätten wir dass doch schon ehr gemacht" .

Das Gefühl, dass Sie Ihren alten Freund verraten durch den Kauf eines neuen Hundes, kann Ihnen keiner nehmen. Jedoch Sie müssen nicht krank darüber werden ... holen Sie sich mit guten Gewissen einen neuen Hund!!!

Der kleine Kerl spricht zwar nicht Ihre Sprache, versteht aber instinktiv dass Sie traurig sind und wird Sie so gut er kann trösten, ablenken und zum Spiel auffordern ...

                                     haben Sie keinen Trost verdient???                                           

 

Ein toller Abend ...

ONCE UPON A DOG TOUR 2018

15.Apr.2018 Oberhausen

CESAR MILLAN

AKTUELLES:

Update: 01.04.2018

Welpen aktuell :

Zur Zeit keine Welpen!

Augen auf vor Welpenkauf...Link folgen:    https://www.youtube.com/watch?v=-mAYr6PhpW4#action=share

Nachwuchs vom Nopper-Hof stellt sich vor ...

Cedric Ice Touch ist KfT-Jgd. Champion,

 

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